Blockseminar

Das Blockseminar auf Haus Hubertus in Butzbach (Kreis Wetterau) stellt traditionell den Jahresabschluss der südhessischen Jusos dar.

In mehreren inhaltlichen Blöcken erarbeiten regelmäßig 50 bis 80 Jusos Grundlagen und diskutieren aktuelle Themen. Natürlich kommt auf der Party am Samstag Abend aber auch der Spaß nicht zu kurz...

Blockseminar 2009


Das Blockseminar ist der traditionelle Jahresabschluss der südhessischen Jusos. Auch 2009 wurden wieder alle Jusos dazu eingeladen um unter der Überschrift "Wie sieht Deutschland 2010 aus? Wie soll Deutschland 2020 aussehen?" mitzudiskturieren. Neben 5 spannenden Themenblöcken (Arbeit und soziale Sicherung, Wirtschafts- und Steuerpolitik, Medien und Internet, Bildung und Familie sowie Neumitglieder) waren auch Dr. Jürgen Winkler (Politikwissenschaftler der Uni Mainz) und Hans Eichel (Bundesfinanzminister a. D.) bei uns zu Gast.

Blockseminar 2008

Nach der gescheiterten Regierungsübernahme in Hessen im November 2008, löste sich der Landtag durch ein einstimmiges Votum selbst auf. Dadurch wurde aus dem traditionellen Blockseminar ein eintägiger Power-Wahlkampf-Workshop, denn viel Zeit war nicht- am 18.1.2009 wurde neugewählt.

Die Kampa zur Landtagswahl, bestehend aus Swen Klingelhöfer und Julia Plehnert, stellte das schnell erstellte Wahlkampfmaterial vor und nahm die letzten Anregungen mit.

Der SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel stellte im Anschluss die Leitlinien zur Landtagswahl vor und beantwortete Fragen rund um die Situation der hessischen SPD in den letzten Wochen.

Danach hatten die über 80 Teilnehmer Gelegenheit zwischen zwei Workshops zu wählen, die durch die Teamer von ROTpunktum angeboten wurden: "Argumentieren" und "kreative Wahlkampfaktionen".

Am Ende des Tages war klar: Wir Jusos sind fit für den zweiten Landtagswahlkampf!



Blockseminar 2007

Mit verschiedenen Blöcken haben sich die südhessischen Jusos im Haus Hubertus in der Wetterau auf den Landtagswahlkampf vorbereitet.

Innere Sicherheit

So ist beispielsweise Innere Sicherheit gewiss kein Gewinnerthema für die SPD – darin waren sich auch die Teilnehmer des Blockes, der von Felix Diehl und Jennifer Larem moderiert wurde, einig. Dennoch gehe es darum, der CDU zumindest Paroli bieten zu können. Gemeinsam mit dem innenpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Günter Rudolph, wurden deswegen die Kritik der SPD an der verfehlten Innenpolitik der CDU-Landesregierung – insbesondere in Bezug auf die Kürzungen bei der hessischen Polizei, bei gleichzeitiger Einschränkung von Bürgerrechten sowie in Bezug auf Videoüberwachung und Polizeihelfer – diskutiert. Auch die Bekämpfung von Rechtsextremismus, ein mögliches Verbot von „Killerspielen“, die Unterstützung der SPD- Landtagsfraktion für den „finalen Rettungsschuss“ und die Idee der Einrichtung von Toleranz- und Nulltolleranzräumen in hessischen  emeinden (siehe letzte Ausgabe) wurden erörtert.

Wirtschaftsförderung

Ein weiteres Thema, bei dem die CDU sich gerne als kompetenter darstellt, ist die Wirtschaftspolitik. Im Block „Wirtschaftsförderung im föderalen Bundesstaat“, unter der Leitung von Behnam Yazdani und Sven Wingerter, legte der Referent Oliver Serfling dar, dass das eine Fehldarstellung sei. Eine klassische Wirtschaftspolitik sei in Hessen unter Roland Koch nicht einmal existent. Grade die Wirtschaftsförderung auf regionaler Ebene sollte daher von der SPD zukünftig besonders bedacht werden. Zusammenschlüsse von Politik, Verwaltung, Forschung, Bildung und Wirtschaft sollten dazu beitragen, die Wirtschaftstätigkeit und Innovation zu fördern und eine Profilierung der Region zu erzielen. In der Diskussion stellte die Gruppe fest, dass nur durch die aktive Wirtschaftsförderung neue Arbeitsplätze entstehen können. Die Gruppe war sich ebenfalls rinig, dass Möglichkeiten geschaffen werden müssen, damit Arbeitnehmer am Gewinn von gut laufenden Unternehmen beteiligt werden. Strittig hingegen blieben das Thema Mindestlohn und die gegenwärtigen Arbeitsbedingungen.

Lebensperspektiven

Die Juso-Landesvorsitzende Solveig Golz leitete den Block „Lebensperspektiven“. Viele Indikatoren sprechen für eine Verschlechterung der Perspektiven junger Menschen in Hessen, so zum Beispiel die Einführung von Studiengebühren, anhaltende Jugendarbeitslosigkeit, die Suche nach Ausbildungsplätzen. Eine dauerhafte Verschlechterung der Lebensperspektiven jedoch - so die  Feststellung im Block - werde früher oder später zur Abwanderung junger Menschen aus Hessen führen. Dass eine solche Entwicklung für die Zukunft des Landes schädlich sei, darüber herrsche kein Zweifel. Ebenfalls nicht darüber, dass die SPD bei diesem Thema - auch in der öffentlichen Wahrnehmung - deutlich profilierter sei, als die CDU.

Neumitglieder

Im traditionellen Neumitgliederblock, geleitet von Stefanie Oppermann, sowie Sebastian Ketter, nahmen dieses Jahr über zwanzig Neumitglieder teil. Angeführt wurde die Gruppe mit sieben Neumitgliedern aus Frankfurt, gefolgt von sechs Neumitgliedern aus Gießen. Nach einer  orstellungsrunde wurde den Neumitglieder der komplizierte Aufbau der SPD erklärt. Welche Ebene entscheidet eigentlich was? Was zum Geier bedeutet eigentlich BA? Wer wählt den Parteirat? Und wie organisiert man eigentlich eine Juso-AG? Pädagogisch wertvoll und spielerisch konnten die Neumitglieder anhand eines Puzzles beweisen, dass sie das Erklärte verstanden haben.

Party

Als die Blöcke beendet waren und sich alle beim Abendessen eine Grundlage für den weiteren Abend geschaffen haben, ging es nahtlos über zum gemütlichen Teil. Die legendäre Party des Blockseminars musste zwar ohne harte alkoholische Getränke auskommen, aber das verhinderte nicht die gute Stimmung. Alle Teilnehmer haben getanzt, getrunken und gefeiert. Selbst, als die Musik schon längst verklungen war, wurde bis in die frühen Morgenstunden weiter Gespräche geführt und gefeiert.

Mitgliederwerbung

Sonntags um zehn Uhr tagte dann erneut das Plenum. Die einzelnen Blöcke wurden vorgestellt und resümiert. Abschließend gab es noch ein Referat zum Thema Mitgliederwerbung: Swen Klingelhöfer stellte das Konzept und die Evaluation der Mitgliederwerbekampagne der Jusos Darmstadt-Dieburg vor. Das Konzept wurde von den meisten Jusos als durchaus positiv angesehen, jedoch würden die damit verbundenen Kosten für die meisten Unterbezirke erwartungsgemäß ein Problem darstellen. Den Bedürfnissen und den finanziellen Möglichkeiten der Unterbezirke kann das Konzept jedoch angepasst werden, dank der Bewertung der Jusos aus Darmstadt-Dieburg, auf welche Module der Werbekampagne (z.B. dem flächendeckenden Plakatieren) man verzichten kann. Und letztendlich konnten in Darmstadt-Dieburg durch diese Werbekampagne über dreißig Neumitglieder geworben werden, sowie über 500 Interessierte.